
Worin äußern sich schwierige Beziehungen?
Schwierige Beziehungen können sowohl in Partnerschafts- als auch in Freundschaftsbeziehungen auftreten.
Du erlebst immer wieder Kritik, Abwertung, Schuldzuweisungen, Kontrollverhalten, Grenzüberschreitungen… oder du nimmst dieses Verhalten bei dir selbst wahr?
Ungesunde oder sogar toxische Beziehungsstrukturen können den Selbstwert angreifen und psychische und physische Probleme verursachen.
Du ziehst dich immer dann zurück, wenn eine Beziehung intensiver und verbindlicher wird? Zunehmender Drang nach Freiraum kann zu innerer Rebellion führen, sodass Beziehungen beendet werden, bevor sie richtig beginnen.
Du führst On-Off-Beziehungen? Nach dem „Aus“ fühlst du dich erst einmal erleichtert, aber der Wunsch nach Nähe, die Sehnsucht nach Liebe bleibt und du suchst die Beziehung erneut.
Du hast das Gefühl, du gerätst immer wieder an den falschen Partner/die falsche Partnerin?
„Ghosting“ ist kein Fremdwort für dich?
Damit Beziehungen funktionieren, muss die Gleichung zwischen Autonomie und Bindung stimmen. Angst vor Nähe oder vor dem Verlust der Selbstbestimmung, Unsicherheit, fehlendes Vertrauen können dieser Balance im Wege stehen. Die Ursachen liegen häufig in Beziehungsmustern unserer Kindheit. Sie prägen unser späteres Bindungsverhalten.
Durch das Bewusstmachen deiner bisherigen Bindungserfahrungen und gegenwärtigen Beziehungsmuster wechselst du die Perspektive. Kommunikation, Grenzsetzung, Wahrnehmung eigener Bedürfnisse und Entscheidungsfindung können sich verändern.
Wie zeigt sich Liebeskummer?
Dein Partner/deine Partnerin hat sich von dir getrennt oder du hast dich in jemanden verliebt, der nicht so fühlt wie du? Unerwiderte Liebe tut weh. Weil bei Liebeskummer weniger Glückshormone (Dopamin und Serotonin), aber mehr Stresshormone (Adrenalin und Kortisol) ausgeschüttet werden, wird dein Körper in einen Alarmzustand versetzt. Schlafstörungen, Konzentrationsschwierigkeiten, gereizte Stimmung, Antriebslosigkeit, Bauchschmerzen, ein geschwächtes Immunsystem, Appetitlosigkeit oder Heißhungerattacken sind mögliche Folgen.
Es geht bei Liebeskummer immer um den Verlust eines Menschen, zu dem du eine enge emotionale Bindung hattest. Wie du mit dem seelischen Schmerz umgehst, hängt neben deiner persönlichen Veranlagung davon ab, wie eng eure Beziehung war und wie die Trennung verlaufen ist. Von großer Bedeutung ist aber auch, welche Bindungserfahrungen du in deiner Familie gemacht hast und welche Verlusterfahrungen, Enttäuschungen oder Zurückweisungen du vielleicht bereits erlebt hast. Die Schmerzen können dich so aus der Bahn werfen, dass du das Gefühl hast, deinen Alltag nicht mehr bewältigen zu können. Es kann zu depressiven Verstimmungen, Scham- oder Schuldgefühlen und Ängsten kommen.
Was wir gemeinsam tun können...
Ich bin für dich da, wenn du dich jemandem anvertrauen möchtest. Ich unterstütze dich, deine Gefühle zuzulassen und liebevoll anzunehmen. Die bewusste Würdigung deiner Empfindungen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg deines Heilungsprozesses.
Deine Ziele, Träume und Wünsche stehen im Fokus unserer Arbeit. Was ist dir wichtig? Vielleicht gibt es etwas, was du in der Beziehung immer hintenangestellt hast? Wir arbeiten gemeinsam an der Stärkung deines Selbstwertgefühls. Wo liegen deine Potentiale?
Gemeinsam können wir Beziehungsmuster reflektieren, um vielleicht ganz andere Maßstäbe für eine neue, gesunde Beziehungen zu setzen.
Wenn es schon früher in deinem Leben Verlusterfahrungen oder Enttäuschungen gab, können wir uns deinem „Inneren Kind“ zuwenden. Das kann dir helfen, Verständnis für dich zu entwickeln und neue Wege zu gehen.